Nachfrage-Prognose (Forecast)

Der Forecast berechnet automatisch, wann welcher Kunde voraussichtlich seine nächste Bestellung aufgibt und wie viel er benötigt.
Funktionsweise
Die Prognose basiert auf den historischen Lieferintervallen des Kunden:
- Roestify analysiert die letzten Bestellungen pro Kunde und Variante
- Der Median der Lieferintervalle (Tage zwischen Bestellungen) wird berechnet
- Daraus ergibt sich das voraussichtliche Datum der nächsten Bestellung
Der Median (nicht der Durchschnitt) wird verwendet, weil er robust gegen Ausreißer ist. Eine verspätete Bestellung verfälscht die Prognose nicht.
Übersicht
Die Forecast-Seite zeigt drei Bereiche:
Aktive Forecasts
Sortiert nach Tage bis zur nächsten Röstung:
- Countdown in Tagen
- Kunde und Variante
- Prognostizierte Menge (kg)
- Überfällige Einträge werden rot markiert
Unzureichende Daten
Kunden/Varianten mit zu wenig Bestellhistorie für eine zuverlässige Prognose.
Inaktive Forecasts
Pausierte oder manuell deaktivierte Prognosen.
Manueller Override
Du kannst die automatische Prognose überschreiben:
- Klicke auf einen Forecast
- Gib einen manuellen Wert (kg) ein
- Der manuelle Wert hat Vorrang vor der Berechnung
- Lösche den manuellen Wert, um zur automatischen Berechnung zurückzukehren
Voraussetzungen
Damit ein Forecast berechnet werden kann:
- Der Kunde muss mindestens 2 Bestellungen für die Variante haben
- Der Kunde muss als Forecast aktiv markiert sein (Kundenstammdaten)
- Die Bestellungen dürfen nicht älter als der Inaktivitäts-Schwellwert sein (Standard: 90 Tage)
Auswirkung auf die Produktion
Aktive Forecasts fließen in den Röstbedarf ein:
Röstbedarf = Mindestbestand + Offene Bestellungen + Forecast
Das Dashboard und die Produktionsplanung berücksichtigen den Forecast bei der Empfehlung, was als nächstes geröstet werden sollte.